Filmarchiv


Zurück zur Liste


Cover fehlt wohl noch...

Freigabe

FSK 16

Ton

DD 5.1

Bildformat

1,85:1

Titel

Babel

Jahr
2006
Genre
Drama
Regie
Alejandro González Iñárritu
Darsteller
Cate Blanchett
Brad Pitt
Gael García Bernal
Mahima Chaudhry
Jamie McBride
Kôji Yakusho
Shilpa Shetty
...
Review

Am Anfang kauft ein marokkanischer Bauer ein Gewehr. Seine Söhne Yussef (Boubker Ait El Caid) und Ahmed (Said Tarchani), die in den Bergen die Ziegen hütten sollen, wollen unbedingt wissen ob das Gewehr wirklich die besagten drei Kilometer weit schießen kann. Dieser Versuch sollte sich als Flügelschlag des sogennanten "Butterfly Effekts" entpuppen. Sie schossen auf Felsen und sonstiges und auf einen vorbeifahrenden Bus! Erst glauben die beiden nicht getroffen zu haben. Doch einige hundert Meter weiter kommt der Bus zum Stehen.
Die zwei Jungs erfahren, nach der Rückkehr des Vaters aus dem Dorf (vom Markt), dass eine Amerikanerin in einem Bus von Terroristen angeschossen wurde! Das schlechte gewissen konnte man den beiden an den Augen ablesen!

Mit schlagartigen Szenenwechsel wird Parallel von einer jungen Japanerin erzählt, die mit dem Selbstmord ihrer Mutter nicht zurecht kommt. Dazu glaub das junge attraktive Mädchen, wegen ihrer Behinderung als ein Monster angesehen zu werden!

Im Bus kämpf Richard um das Leben seiner Frau, die wohl ungewollt vom kleinen Yussef getroffen wurde, mitten in den Bergen von Marokko. Wohl oder Übel müssen sie sich dazu entscheiden, umzukehren um sich in dem nahe gelegenen Dorf (Kazirne) eines Passagiers nieder zu lassen. Die anderen Mitreisenden haben natürlich Angst dem gleichen Schicksal zu erliegen und wollen diesen Ort so schnell wie nur möglich wieder verlassen. Vom Dorf aus kann Richard seine Schwägerin anrufen und bittet diese die Botschaft zu informieren. Ich möchte ab hier, wie immer nicht zuviel verraten.

Es werden drei Geschichten erzählt, wie durch unglückliche Zufälle, Menschen in verschiedenen Lebenssituationen Reagieren und Agieren können. Dieser Film ist keine leichte Kost. Ich bin der Meinung, dass der Film doch sehr zum Nachdenken anregt, was hier auf unsrem Planeten Tag für Tag geschieht. Man muss diesen Film nicht unbedingt gesehen haben.

Autor:(Mazdich)

Seitenanfang

Inhalt

Die beiden marokkanischen Brüder Ahmed und Yussef werden von ihrem Vater beauftragt die Ziegenherde der Familie zu hüten. In der Wüste experimentieren die beiden aber viel lieber mit dem mitgegebenen großkalibrigen Winchester-Jagdgewehr, das die Herde vor Angriffen von Schakalen schützen soll. Der Vater hat die Waffe einem Nachbarn abgekauft, der sie einst von einem japanischen Jäger geschenkt bekam. Ahmed und Yussef wollen die Reichweite der Flinte austesten, mit der man sein Ziel angeblich aus drei Kilometer Entfernung nicht verfehlen kann. Der jüngere Ahmed zielt deswegen auf einen entfernten Bus, der weiter unten im Tal mit westlichen Touristen unterwegs ist. Unter den Businsassen befindet sich das US-amerikanische Ehepaar Richard und Susan, dem die Reise nach Nordafrika über den Verlust ihres jüngsten Kindes hinweghelfen sollte. Susan, die eine Trennung von ihrem Ehemann erwägt, weil dieser sie nach dem Tod des Kindes verlassen hatte, wird durch das Busfenster hindurch von Yussefs Gewehrkugel getroffen und lebensgefährlich verletzt. Vier Stunden vom nächsten Krankenhaus entfernt steuert der Bus ein Dorf an, in dem sich der verzweifelte Richard per Telefon an die US-amerikanische Botschaft wendet und Hilfe erbittet. Die Diplomaten gehen jedoch von einem terroristischen Anschlag aus und verzögern aus politischen Gründen das Eintreffen der einzigen Ambulanz vor Ort. So muss Richard seine Frau mit Hilfe einer alten Marokkanerin und eines Tierarztes vor dem Verbluten retten. Erst nach Stunden werden Richard und Susan mit dem Helicopter in ein Stadtkrankenhaus geflogen, wo Susan die rettende medizinische Versorgung erhält.

Derweil hat die im tausende Kilometer entfernten San Diego befindliche Haushälterin von Richard und Susan, Amelia, durch einen Telefonanruf ihres langjährigen Arbeitgebers von den schicksalhaften Ereignissen in Marokko erfahren. Dennoch sucht die Mexikanerin nach einem Babysitter für die daheim gebliebenen zwei Kinder des Ehepaares, um an den bevorstehenden Hochzeitsfeierlichkeiten ihres Sohnes in Mexiko teilzunehmen. Als sie niemanden findet, der die ihr anvertrauten Zöglinge abnehmen kann, beschließt Amelia die Kinder mit über die Grenze in ihr Heimatland zu nehmen. Auf der Rückfahrt legt sich Amelias hitzköpfiger Neffe Santiago jedoch mit den US-amerikanischen Grenzbeamten an, die es seltsam anmutet dass zwei amerikanische Kinder mit zwei Mexikanern in einem Fahrzeug unterwegs sind. Der stark angetrunkene Santiago flieht mit dem Wagen über die Grenze in Richtung USA. Beim Versuch die Grenzpolizei abzuhängen verläßt er die Straße und lässt Amelia und die beiden Kinder allein in der Wüste zurück. Am nächsten Morgen wird sie halb verdurstet von der Polizei aufgegriffen. Amelia, die die Kinder nicht im Stich gelassen hat, wird auf direktem Wege aus den USA ausgewiesen. Sie trägt noch immer ihr mittlerweile zerschlissenes rotes Kostüm, als sie von ihrem Sohn in Mexiko in Empfang genommen wird.

Parallel zu den beiden Ereignissen versucht in Tokio die heranwachsende junge Chieko den Selbstmord ihrer Mutter zu verarbeiten. Die Tochter des Geschäftsmannes und Großwildjägers Yasujiro, der einst in Marokko sein Winchester-Gewehr als Dank einem einheimischen Jagdführer schenkte, ist attraktiv und gehörlos. Sie raucht, trinkt und hat Probleme mit ihrem Vater. Ihre Probleme versucht Chieko in Liaisons mit Jungen zu vergessen und dabei erste sexuelle Erfahrungen zu sammeln. Die angeborene Kommunikationsbarriere erschwert es Chieko aber, Kontakte zum anderen Geschlecht zu knüpfen. Bald schon hat sie das Gefühl, trotz Gebärdensprache, allein in ihrer eigenen Welt gefangen zu sein. Erlösung sucht sie durch Einnahme von Drogen und indem sie mit einer Jugendgruppe eine der zahlreichen Diskos der vom Lärm, Musik und Stimmen erfüllten asiatischen Millionenmetropole aufsucht. Zwar kann Chieko die ohrenbetäubende Musik nicht hören, scheint diese aber zu spüren und taucht, für einen kurzen Moment glücklich wirkend, in der Menschenmenge unter. Wieder zu Hause sucht Chieko Nähe und Intimität bei einem der beiden Polizisten, die sie zuvor bei deren Suche nach Informationen über das Gewehr ihres Vaters kennenlernte. (Quelle:Wikipedia)

Seitenanfang

Hier gibt es noch mehr Infos
Online Film Datenbank

Kontakt: Auch@ich-schau-filme.de

Seitenanfang eine Seite zurück springen