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Cover fehlt wohl noch...

Freigabe

FSK 12

Ton

DD 5.1

Bildformat

2,35:1

Titel

The Prestige - Die Meister der Magie

Jahr
2006
Genre
Drama
Fantasy
Science-Fiction
Thriller
Regie
Christopher Nolan
Darsteller
Hugh Jackman
Christian Bale
Michael Caine
Scarlett Johansson
David Bowie
Andy Serkis
Rob Arbogast
Ezr...
Review

Jeder Zaubertrick besteht aus drei Arten, oder Phasen. In dem ersten Teil wird das Thema vorgestellt. Der Magier zeigt Ihnen etwas ganz gewöhnliches! Ein Kartenspiel , einen Vogel oder eine Person. Mit der zweiten Phase geschieht der Effekt! Der Magier nimmt das gewöhnliche Objekt und lässt damit etwas außergewöhnliches geschehen. Nun suchen die Zuschauer nach den Geheimnissen, doch sie werden es nicht finden. Denn natürlich ist es so, dass sie nicht wirklich hin sehen. Sie wollen es eigentlich gar nicht wissen!? Sie wollen sich täuschen lassen! Und dann noch der dritte Akt. Der schwierigste und wichtigste, man nennt ihn "Prestige"!

Mit solch einer tollen Erzählung, wird der Zuschauer von Prestige, in die Geschichte zweier Magier eingeweiht, wobei man sich hier schon auf eine Art verzaubert fühlt. Übrigens wird am Ende noch einmal das ganze mit den drei Phasen geschildert. Nur mit dem kleinenUnterschied, dass man nun eine ganz andere Ansicht über die geschilderten Worte gewonnen hat!

Der Film zaubert eine ebenso elegantes wie raffiniertes Geflecht aus Illusionen, Intrigen, Verrat, Besessenheit, Recht, Schuld und Sühne auf die Leinwand. Man ist immer der Meinung tief in die Trickkisten der Protagonisten schauen zu dürfen, dabei wird man doch nur wieder an der Nase herum geführt. Es sei denn sie schauen ganz genau hin!
Meiner Meinung nach handelt es sich hierbei um einen außerordentlich gut durchdachten Streifen, der es dieses Jahr noch weit bringen wird, was Auszeichnungen angeht! Ein Klasse Film den man sich auch ein zweites mal anschauen kann, ohne sich gleich zu langweilen!

Autor:(Mazdich)

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Inhalt

Das 19. Jahrhundert neigt sich seinem Ende zu. In London lernen sich die beiden Magier Rupert Angier (Hugh Jackman) und Alfred Borden (Christian Bale) kennen. Während Angier der Oberklasse entstammt, ist Borden eher der gesellschaftlichen Unterschicht zuzuordnen. Was beide eint, ist die Faszination für Zauberei und das Bestreben, ihr Publikum mit bisher ungesehenen Zaubertricks zu erstaunen. Die beiden beginnen einen freundschaftlichen Wettstreit unter Mithilfe des altgedienten Ausstatters Cutter (Michael Caine). Als jedoch Angiers Ehefrau, die als Assistentin mit auf der Bühne steht, während eines spektakulären Tricks stirbt, beschuldigt Angier Borden, für ihren Tod verantwortlich zu sein. Borden bestreitet dies, und doch kommt es zum Bruch zwischen den Männern. Nachdem sie erfolgreich gegenseitig ihre Aufführungen sabotieren, trennen sich zunächst ihre Wege. Borden heiratet währenddessen und wird Vater einer Tochter, was dem um seine Ehefrau trauernden Angier zusätzlich verdrießt.

Borden entwickelt mit Hilfe seines neuen Ausstatters einen neuen, noch nie dagewesenen Zaubertrick, der ihm viel Publikum beschert: mit Hilfe einer aufwendigen Apparatur scheint es ihm zu gelingen, sich von einem Ende der Bühne zum anderen teleportieren zu können. Angier ist neidisch und will hinter das Geheimnis von Bordens "The Transported Man" kommen. Doch im Gegensatz zu den gewöhnlichen Darbietungen dieser Zeit ist der Trick scheinbar perfekt: Borden setzt offensichtlich keinen Doppelgänger ein. Mit Hilfe von Cutter gelingt Angier lediglich eine gelungene Kopie mit einem Doppelgänger: "The New Transported Man".

Doch das befriedigt Angier nicht, er will um jeden Preis hinter das Geheimnis des Tricks kommen. Er setzt seine Bühnenassistentin und Geliebte Olivia (Scarlett Johansson) als Spionin auf ihn an. Kurze Zeit später besticht Borden den Bühnen-Doppelgänger Angiers und lässt den Trick auffliegen. Dafür erhält Angier durch die Hilfe von Olivia den entscheidenden Hinweis: Tesla, gemeint ist der Physiker Nikola Tesla (David Bowie). Angier reist also nach Colorado Springs, wo er Tesla begegnet, der sich selbst mit einem gewissen Thomas Edison in einem Wettstreit befindet und wegen seiner Errungenschaften auf dem Gebiet der Elektrizität als genial gilt. Während der Reise kommt Angier dahinter, dass Tesla nur eine falsche Fährte war und er einem Komplott von Borden und der zu ihm übergelaufenen Olivia zum Opfer gefallen war. Olivia ist inzwischen zur Geliebten von Borden geworden, dessen Ehe über die Affäre zerbricht und im Selbstmord seiner Frau endet.

Tesla kann Angier allerdings trotzdem helfen: Er versorgt Angier mit einer Apparatur, mit der er Bordens Transportertrick auf eigene Weise kopieren kann. Angier kehrt nach London zurück und setzt für seine Aufführung des "Real Transported Man" lediglich 100 Aufführungen an: jeden Abend übertrifft er Bordens Trick, indem er sich nicht nur quer über die Bühne, sondern hinauf in eine Loge des Theaters teleportiert. Borden will nun seinerseits hinter Angiers Geheimnis kommen und besucht seine Vorstellung. Da er eine Falltür vermutet, begibt er sich unter die Bühne und tatsächlich fällt Angier aus seiner Apparatur unter die Bühne - in einen Wassertank, der sich automatisch verschließt. Obwohl Borden versucht, ihn zu befreien, stirbt Angier; Borden wird wegen Mordes festgenommen und zum Tod durch Hängen verurteilt.

Doch wie sich herausstellt, ist Angier noch am Leben; die Erfindung Teslas sorgte nicht für eine Teleportation, sondern für eine Verdopplung, der Tote im Wasserbecken war der bei jeder Vorstellung entstehende Doppelgänger Angiers. Angier offenbart sich allerdings nicht der Justiz, so dass Borden hingerichtet wird. In der finalen Szene wird Angier vom Ausstatter Bordens besucht und niedergeschossen - allerdings sieht er aus wie Borden. Erst jetzt wird klar, dass Borden einen Zwillingsbruder hatte und nur so den Trick durchführen konnte. Angier stirbt, während Bordens Bruder bzw. er selbst zu seiner Tochter zurückehrt. (Quelle:Wikipedia)

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